§§ 


Stahl

Rechtsanwalt

@

Mietrecht    Wohnungseigentumsrecht
Arbeitsrecht  Verkehrsrecht



















up_startseite.jpg (2746 Byte)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

up_schwerpunkte.jpg (3353 Byte)
up_haftung.jpg (2597 Byte)

Infothek

up_info´s.jpg (2216 Byte)
up_mietrecht.jpg (2707 Byte)
up_wegrecht.jpg (3051 Byte)
up_verbrauchertipps.jpg (2786 Byte)
up_rechtsprechung.jpg (2785 Byte)
 
 

 

 

Die Novelle des Wohnungseigentumsgesetzes

trat  zum 01. Juli 2007 in Kraft , die Gesetzesänderungen wurden am
30. März 2007 im Bundesgesetzblatt verkündet.

 

Verwalter und Wohnungseigentümer müssen sich auf zahlreiche Änderungen einstellen, die die von Bundestag und Bundesrat im ersten Quartal 2007 verabschiedete Novelle des Wohnungseigentumsgesetzes (WEG) bringen werden.

 

-Mehrheitsentscheidungen

Es bleibt zwar bei dem Grundsatz, daß die Wohnungseigentümer ihre Angelegenheiten in der Regel einstimmig regeln sollen. Nach neuem Recht wird es aber mehr Ausnahmen von der Regel der Einstimmigkeit geben. Jetzt reichen qualifizierte Mehrheiten aus, um zum Beispiel das gemeinschaftliche Eigentum an den Stand der Technik anzupassen.

-Kostenverteilung

Nach neuem Recht haben die Wohnungseigentümer die Möglichkeit, mit Mehrheit über die Verteilung von Betriebs- und Verwaltungskosten zu entscheiden.

 

-Beschlußsammlung

Die Verwalter sind verpflichtet, eine Beschlußsammlung zu führen.

-Gerichtsverfahren

 

Künftig richten sich Verfahren nicht mehr nach dem Gesetz über die freiwillige Gerichtsbarkeit (FGG), sondern nach der Zivilprozeßordnung (ZPO). Der bisherige Grundsatz der Amtsermittlung entfällt also. Dies soll die Verfahren beschleunigen und konzentrieren. Für eine Übergangsfrist von 5 Jahren ist zudem der Rechtsweg in der Regel auf zwei Instanzen beschränkt.

 

Wie sich die Änderungen in der Rechtspraxis auswirken werden, wird sich zeigen. Zur Fehlervermeidung lohnt es sich aber, in Zweifelsfällen anwaltliche Beratung einzuholen.

Den Gesetzestext finden Sie hier>>>>